Orthopädie

mmvz orthopaedie

In der Praxis für Orthopädie und Unfallchirurgie des Marburger Medizinischen Versorgungszentrum (MMVZ) werden akute und chronische Erkrankungen des Bewegungsapparates diagnostiziert und behandelt. Hier stehen Ihnen die Fachärzte Dr. med. J. Cassens und Dr. med. M. König zur Verfügung

Sprechzeiten:
Mo – Fr. 08:00 – 12:30 Uhr
Mo – Do. 14:30 – 18:00 Uhr

Telefonnummer:
06421/16870-0

Unterkategorien

MMVZ Schmerztherapie 690x325

Die Orthopädische Schmerztherapie ist auf die Behandlung akuter und chronischer Schmerzen spezialisiert. In diesem Bereich bieten wir Ihnen im Marburger Medizinischen versorgungszentrum die kassenärztlichen Leistungen Infusionsbehandlung und Akupunktur an.

MMVZ 690x325 23

Unter dem Begriff Orthopädische Diagnostik versteht man die Methoden und Maßnahmen, die der Erkennung und Benennung einer orthopädischen Krankheit oder Verletzung dienen. In der Praxis für Orthopädie des MMVZ stehen Ihnen neben der klinischen Untersuchung die Röntgendiagnostik sowie die Ultraschalluntersuchung zur Diagnosesicherung zur Verfügung.

MMVZ 690x325 21

Die Sportmedizin beschäftigt sich mit der Bedeutung und Wirkung von körperlicher Aktivität auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Regelmäßige sportmedizinische Untersuchungen können Sportlern helfen Funktionsstörungen, Erkrankungen und Überlastungsschäden zu vermeiden oder frühzeitig festzustellen. Sportmedizinische Basisuntersuchungen sind für alle Altersgruppen und jedes Leistungsniveau zu empfehlen. Eine wichtige Aufgabe der Orthopädie des MMVZ ist deshalb die sportmedizinische Behandlung. Insbesondere Sportmedizinische Verletzungen der Gelenke, hier der Bänder und Sehnen sowie der Weichteile. Muskelverletzungen können frühzeitig diagnostiziert und behandelt werden. Dazu gehört unter anderem auch die sportmedizinische Laboruntersuchung.

MMVZ 690x325 38

Die Chirotherapie beschäftigt sich mit Störungen der Funktion des Bewegungsapparates, speziell der Wirbelsäule. Die Chirotherapie bezeichnet Handgriffe, die Blockaden der Wirbelsäule und der Gelenke lösen. Diese Funktionsstörungen können zu Schmerzen; Bewegungseinschränkungen und Verspannungen der Muskulatur führen. Häufig werden die Beschwerden jedoch gar nicht mit der Wirbelsäule in Verbindung gebracht, obwohl es sehr viele Krankheitsbildergibt, die von der Wirbelsäule ausgehen können.

Ausgehend von der Halswirbelsäule können z.B. folgende Beschwerden vorkommen:

  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Ohrgeräusche
  • Sehstörungen
  • Rauer Hals und raue Stimme
  • Ausstrahlende Beschwerden in Schulter oder Ellenbogen

Von der Brustwirbelsäule können z.B. folgende Beschwerden ausgehen:

  • Schulterschmerzen
  • Herzbeschwerden
  • Schmerzen zwischen den Rippen
  • Magen- und Verdauungsbeschwerden

Von der Lendenwirbelsäule und dem Ilio-Sacral-Gelenk (Kreuz-Darmbein-Gelenk) können z.B. folgende Beschwerden ausgehen:

  • Schmerzen in der Nierengegend
  • Darmkrämpfe, Unterleibsbeschwerden bei Frauen
  • Prostatabeschwerden
  • Hüftbeschwerden
  • Schmerzen im hinteren Oberschenkelbereich
  • unklare Bein- oder Kniebeschwerden
  • Fußbeschwerden, insbesondere Fersenschmerz

Blockierungen entstehen sehr häufig durch einseitige Belastungen, Fehlhaltungen, als Folge von Stürzen oder inneren Erkrankungen. Diese lassen sich nur durch eine chirotherapeutische Untersuchung feststellen. Eine fach- und sachgerechte Durchführung der chirotherapeutischen Mobilisation stellt kein Risiko dar und gehört zu den schonendsten medizinischen Behandlungsmethoden.

MMVZ 690x325 18

An dieser Stelle möchten wir Ihnen gerne einen Überblick über die Schwerpunkte unserer orthopädischen  Operationsmöglichkeiten geben. Unsere Operationsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der arthroskopischen Knie-, Schulter- und Sprunggelenkschirurgie sowie der Hüft- und Knieendoprothesen.

IMG 2963 bearbeitet

Die Osteologie ist ein Oberbegriff für Erkrankungen, die den Knochen bzw. das gesamte Skelettsystem betreffen.

Die häufigste Erkrankung in der Osteologie ist die Osteoporose, eine Erkrankung, die eine zunehmende Entkalkung des Skelettsystemes zur Folge hat. Die Folge dieser Erkrankung ist eine erhöhte Bruchanfälligkeit des Knochens. Diese Knochenbrüche treten ohne ein adäquates Trauma, manchmal sogar spontan, auf. Übersetzt heiß Osteoporose „poröser Knochen“ bzw. „löchriger Knochen“. Für die Entstehung spielen innere und äußere Faktoren eine Rolle. Mit zunehmendem Alter senken sich die Hormonspiegel bei Frauen und Männern. Insbesondere in der Menopause der Frau sinkt der Oestrogenspiegel der Frau innerhalb etwa eines Jahres gegen 0. Bei Männern hingegen fällt der Testosteron-Spiegel wesentlich langsamer über die Zeit ab. Durch diese Faktoren verlieren Männer und Frauen ab dem etwa 35. Lebensjahr 1% Knochenmasse /Jahr, da der Knochen ab diesem Alter schneller ab als wieder neu aufgebaut werden kann. Dieser Prozess verstärkt sich, in bzw. nach der Menopause bei der Frau um etwa das 4-fache. Dies hat zur Folge, dass das Verhältnis bei der Osteoporose zwischen Männern und Frauen deutlich unterschiedlich ist. Frauen sind 3-4-mal häufiger von Osteoporose betroffen als Männer. Insgesamt sind in Deutschland von der Osteoporose etwa 6,5 Millionen Menschen betroffen. Wir verzeichnen zur Zeit 900000 Neuerkrankungen pro Jahr.
Damit ist sie nach der Arthrose (etwa 20 Millionen betroffene Patienten) die die zweithäufigste orthopädische Erkrankung. Neben dem Alter und den geschlechtsspezifischen Faktoren können aber auch Stoffwechselerkrankungen, Rheuma, Tumoren und Zucker Osteoporose auslösen. Auch bestimmte Medikamente, wie z.B. Cortison können frühzeitig Osteoporose auslösend sein. Durch diese Vielschichtigkeit der auslösenden Faktoren einer Osteoporose ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der Ärzte sehr sinnvoll und notwendig. Dieses ist insbesondere in einem osteologischen Schwerpunktzentrum, in dem alle diese komplizierten differenzialdiagnostischen Verfahren durchgeführt werden können der Fall.
Auch ist hier die individuelle Therapie, entsprechend den aktuellen Leitlinien des DVO, Routine und kann somit sehr professionell durchgeführt werden.

Dr. med. J. Cassens

Leiter des osteologischen Schwerpunktzentrums im MMVZ des DVO